27. Heimattreffen des Freundeskreises
 

Voitsdorf und Ebersdorf - Böhmisch Müglitz

vom 27. bis 29. Mai 2016

 

 

Zu unserem diesjährigen, mittlerweile 27. Heimattreffen konnten wir zur Andacht am Gedenkstein in Fürstenau am 27. Mai bereits 41 Teilnehmer willkommen heißen. So wie in den vergangenen Jahren stand das Gedenken an die Heimat im Mittelpunkt dieser Feier.

 

Mit bewegenden Worten begleitete uns Pfarrer Christoph Birkner und Karl-Heinz Knauthe untermalte mit seinem Team musikalisch unsere Feierlichkeit.
Unsere Heimatfreundin Reinhilde Stadelmann, Enkelin der Half-Toni aus Ebersdorf, und Dipl.-Ing. Horst Mohaupt, Enkel vom Weiss-Richard aus Ebersdorf, referierten mit denkwürdigen Berichten von der Vertreibung vor 71 bzw. 70 Jahren. Weiterhin gedachten wir mit einem Blumengruß unserer Verstorbenen, besonders den Heimatfreunden, die uns im letzten Jahr verlassen mussten.

 

Zur Feier des Wiedersehens bot uns im Anschluss an unsere Gedenkfeier die Gaststätte „Ratskeller“ in Geising eine angenehme Bleibe mit Kaffee und Kuchen, sowie Bier und Wein. Hier wurde schon die Dialektabfrage ebenfalls wie die ansehnliche Tombola mit Spannung erwartet. Zwischen interessanten Gesprächen unter Heimatfreunden boten uns 2 Musiker eine musikalische Abwechslung.

 

Am Samstag, den 28. Mai starteten wir pünktlich um 9 Uhr nach Zakupy, einer Stadt nahe Böhmisch-Leipa. Hier besichtigen wir das Schloss Reichsstadt, einen Herrschaftssitz der Herzogtümer Böhmens.

 

Nach dem kulturellen Genuss erreichten wir unser Ziel, Hirschberg am See, - heute Doksy am Machasee -,Sa der Wettergott uns wohlgesonnen war, konnten wir nach unserer Mittagspause noch eine kurze Rundfahrt mit dem Dampfer auf dem See genießen. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und wir mussten zur Heimfahrt aufbrechen.

 

Sonntagmorgen hieß es dann wieder Ade sagen. Doch Gerold Schlosser, ein Sohn der Mittelbachmühle aus der Müglitz, verstand es mit seinen Darlegungen dabei keine Bedrückung aufkommen zu lassen. Er berichtete über ehemalige Gaststätten, angefangen von der Grenzschänke in der Müglitz bis zum Mückenberg.

 

Schön war sie wieder die Reise in uns’re Vergangenheit. Keiner der teilnehmenden Heimatfreunde hat das Kommen bereut. Sollte im kommenden Jahr wieder ein Treffen stattfinden, so werden hoffentlich alle wieder dabei sein.

 

Sigrid Hickl

Ortsbetreuerin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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