19. Heimattreffen des Freundeskreises Voitsdorf und Ebersdorf

vom 22. bis 25. Mai 2008 in Fürstenau

 

 

Schon seit 1991 hat der Freundeskreis Voitsdorf/Ebersdorf das Fronleichnamsfest für’s Heimattreffen auserwählt. Wir Heimatfreunde wurden vertrieben, folglich haben wir uns auf den Weg gemacht, unserer Heimat zu gedenken, und anderen zu begegnen. Bei Kaffee und feinem Kuchen konnten wir am 22. Mai in Fürstenau eine lebhafte Gesellschaft begrüßen. Schon bald merkte man, nach mehr als 60 Jahren nach der Vertreibung  war die Erinnerung an viele Begebenheiten noch sehr präsent.

Am Tag darauf, am Freitag den 23. führte uns eine Autobusfahrt zum Kloster Ossegg und nach Dux zur Schlossbesichtigung. Die Geschichte des Kloster Osseg’s, auch Perle des Erzgebirges genannt, wurde uns von Pater Charbel eindrucksvoll näher gebracht. Im Renaissance-Schloß von Dux begegnete uns am Nachmittag dann der Geist von Jiacomo Casanova. Auf der Rückfahrt über Oberleutensdorf und dem Erzgebirgskamm nach Geising, legten wir noch eine Kaffeepause in der 789 m hoch gelegenen Schwartenbergbaude ein.

 

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 „Heimat ist dort wo man herkommt“, dies verspürten wir bei den  bewegten Worten von Pfarrer Birkner an unserer Gedenkfeier am Samstag früh. Mitten in grünen Wiesen, dort wo die noch junge Müglitz sich über Steine windet, an unserem Gedenkstein, gedachten wir wieder mit Wehmut unserer ehemaligen Heimat und unserer Verstorbenen mit einem Blumengruß.

 

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Am Nachmittag begann dann der gemütliche Teil des Treffens bei der „Singenden Wirtin“ in Geising. Die Wirtin und ihr Personal erfreuten  uns wieder mit gutem Essen und Trinken und einer besonderen Modenschau.  Walter Luft und Inge Wiethe mit ihren Beiträgen, ebenso wie die Dialektabfrage, bereiteten uns gesellige und frohe Stunden. Wir haben lange zusammen gesessen, aus alten Zeiten erzählt und frohe Lieder gesungen. Die Zeit verging viel zu schnell und der Abschied war gekommen.

 

 

Schön war sie wieder die Reise in uns’re Vergangenheit, niemand von den 57 teilnehmenden Heimatfreunden hat das Kommen bereut. Bestimmt werden wir im nächsten Jahr wiederkommen, dies haben wir uns feste vorgenommen.

Bis dahin grüßt Euch herzlich Eure Ortsbetreuerin Sigrid Hickl

 

 

 

 

 

 

 

 

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